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Biographieforschung

Life-Writing Studies

Who is Johanna Panagiotou, née Mamali?

Johanna Panagiotou (Jopa), born and raised in Munich, is an adult education lecturer and publisher.
Her research interests focus on: Women's Biographical Research, Cold War History, and Cultural Anthropology.
Her essays have been published in conference proceedings, magazines, and books.
Before writing her Ph.D., she had published bilingual publications that are listed in the German National Library, the Bavarian State Library, and the Munich City Museum.
Johanna Panagiotou, née Mamali, studied Communication Sciences at the Aristotle University and completed her master's degree in Media Psychology at the Athenian University Panteion with honours.
She had attended seminars for Political Communication (University of The Hague), Greek and German Philology, Psycholinguistics, and Cultural Anthropology at the University of Munich (LMU). At the LMU she is a Ph.D. Student at the structured doctoral program "Class of Culture and History" of the Amerika-Institut.
Her dissertation "Power and Trauma in Transnational Women’s Biographies during McCarthyism and Late Stalinism" is supervised by Prof. Dr. Michael Hochgeschwender (American Studies) and Prof. Dr. Sven Hanuschek (German studies).
She is inter alia an executive board member of a Scientific Society [Culture of Vlachs] as well as a member of the working group “Biography and Gender” [Arbeitskreis "Biographie und Geschlecht"] and the Association of the German-speaking biographers [Vereinigung deutschsprachiger Biografinnen und Biografen].
Currently, she is launching her projects #GenderHistoryBiography; #WomenWroteHistory.
In the literary/artistic scene, she is known by her pen/stage name Victoria Mali.

Studium / Studies 

  • Kulturhistorikerin I Cultural Historian

  • Biographin I Biographer 

  • Medienpsychologin I Media Psychologist

  • Kommunikationswissenschaftlerin I Communication Scientist

  • PhD 

 Planned to be submitted 

 in Summer 2022 

  • Master 

  • Degree 

Tätigkeit / Occupation

  • Dozentin I Lecturer

  • Autorin I Author

Lehre 

Volkshochschule Ansbach & München 

  • Frauen zwischen Macht und Ohnmacht

Laut Aristoteles ist der Mensch ein politisches Lebewesen. Doch wen hat der Philosoph unter „Mensch“ gemeint – etwa auch Frauen, die in jener Zeit nicht als Bürgerinnen galten? Sie durften weder wählen noch gewählt werden. Dies zog sich in der Geschichte der Menschheit lange durch; bis ans Ende des Ersten Weltkrieges, als das Frauenwahlrecht erstmals eingeführt wurde. Seitdem sind Frauen unabdingbarer Bestandteil jedes politischen Prozesses – nicht immer und nicht überall. Ob an der Spitze der Politik, wie es in Deutschland die letzten 16 Jahre der Fall ist, oder ob Frauen in anderen Ländern für das Selbstverständliche kämpfen, können geschlechtsspezifische Besonderheiten in einer Analyse von Phänomenen wie Machtkonzentration und Machtmissbrauch nicht übersehen werden. Und da Politik außerhalb von Machtstrukturen kaum vorstellbar ist, setzt sich dieser Kurs mit dem ubiquitären Phänomen „Macht“ aus einer politischen Perspektive auseinander. Genauer werden in den ersten Veranstaltungen wichtige Machttheorien und deren VertreterInnen vorgestellt, beim zweiten Teil werden geschlechtergeschichtliche Fragen und Überlegungen anhand von wichtigen Frauenbiographien mit Blick auf die politische Geschichte des 20en Jahrhunderts aufgegriffen.  

  • Fremd und anders: Das Kulturverständnis in der Gesellschaft

"Jede Kultur ist einzigartig".

Was heute als selbstverständlich gilt, war ein langandauernder Prozess in der Sozial- und Kulturanthropologie bzw. der Ethnologie, früher auch Völkerkunde genannt. Diese Professionalisierungsphase ist auf 1850-1870 datiert. Ein herausragender Wissenschaftler, der uns beim Verstehen des kulturell Fremden zu Hilfe kommt, ist Franz Boas und die bekannte Schule der Kulturrelativist/innen. Dabei haben Bronislaw Malinowski, Mary Douglas, Claude Lévi-Strauss, Clifford Geertz, und viele andere, wichtige Meilensteine gesetzt. Mit ihren Theorien inspirieren sie heute noch Kulturbegeisterte und verschärfen ihren kritischen Blick. Darüber hinaus befassen wir uns in diesem interaktiven Kurs mit dem subtilen Rassismus sowie mit Begriffen wie etwa "Leitkultur" oder "Othering" anhand von Texten und Kurzfilmen. Der Kurs richtet sich an alle, die sich für Kulturwissenschaften, internationales Management sowie interkulturelle Kommunikation interessieren, in einem internationalen Unternehmen, einer interkulturellen Einrichtung arbeiten, oder einfach nur verstehen wollen, was Karl Valentin mit "Fremd ist der Fremde nur in der Fremde" gemeint hat.

  • Too much information – Wie geht man mit Informationsüberflutung um?

Spätestens in Corona-Zeiten haben wir realisiert, dass ein beträchtlicher Teil der Gesellschaft unter den Folgen einer nie zuvor existierenden Informationsüberflutung leidet. Das ständige „Konsumieren“ von unzähligen − meistens kontroversen und sich stets wiederholenden − Informationen aus zahlreichen Quellen, überfordert und spaltet. Dies bestärkt schließlich die Unwissenheit, statt das Wissen zu erweitern und erlaubt die Verbreitung von ungefilterten Informationen, die nicht immer ungefährlich sind. Am Ende fühlen sich viele BürgerInnen trotz kontinuierlicher „Bombardierung“ uninformiert, verwirrt und den Anforderungen der digitalen Realität doch nicht gewachsen. Paradoxerweise will oder muss man trotzdem stets und überall erreichbar sein – auch für den Empfang von Nachrichten aus aller Welt, die überwiegend negativ sind. Die großen Verlierer sind der Mensch und die Wahrheit selbst. Oder gibt es tatsächlich so viele Wahrheiten wie es Menschen gibt? Dieser Kurs erhebt den Anspruch, folgende Fragen zu beantworten: Was ist Informationsüberflutung, kurz Informationsflut? Wann und warum ist sie als Phänomen entstanden? Worin unterscheidet sie sich von der Informationsinflation? Wie geht man im Alltag damit um? Welche Bewältigungsstrategien gibt es? Wie können wir unsere Medienkompetenz stärken, Deutungshoheit erkennen, die versteckte Botschaft hinter den Zeilen lesen, die Glaubwürdigkeit wahrnehmen, redundante und ausgelassene Informationen zuordnen und nutzbringend filtern? Wie kann man letztendlich Qualität trotz unnötiger Quantität bewahren?    

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Videos

Professionelle Vorleserin 

Auftritte in internationalen Medien 

Memorializing the important Kurdish singer #SeîdGabarî in a memorial ceremony

©TV station Kurdistan24

Persönliche Entwicklung

Lifelong learning / Lebenslange Lernen / Δια βίου μάθηση 

Video by Grigoris Veriotis aka Cyclist of the World / Music: Το σύννεφο I The Cloud by George Charatzoglou

Kurz & knapp 

Johanna Panagiotou, geb. Mámali wurde 1981 in München geboren. Hier kamen in den 1960er Jahren ihre Vorfahren als Gastarbeiter, nachdem sie ihren Heimatsort verließen, der von der NS-Besatzung und dem darauffolgenden griechischen Bürgerkrieg völlig zerstört war. Daher war es von Kindesbeinen an klar, dass die Autorin und Dozentin an der Volkshochschule Ansbach und München eines Tages über das verfüge, was ihren Eltern weggenommen wurde: Bildung − und zwar auf hohem Niveau. A dato hat die Amerikanistik-Doktorandin in vier Universitäten studiert, zahlreiche Seminare in acht Fachrichtungen besucht, fünf Sprachen erworben, ein sehr gutes Diplom in den Kommunikationswissenschaften, einen ausgezeichneten Master in der Psychologie erlangt und sich einen guten Namen in der Verlagswelt als Herausgeberin und in der Kulturszene als Leiterin von politischen Literaturprojekten unter ihrem Bühnennamen Victoria Mali gemacht. Sie unterrichtet leidenschaftlich Sprachen, Kulturanthropologie, Geschichte, Psychologie, Feminismus und Biographie.